Alpenblög

Ein „Nackedei“ macht sich nackig!

Oktober 16th, 2015 | Allgemein | 1 comment   

Nicht, dass es mich wahnsinnig schockieren oder meine dannzumalige katholische Erziehung, welche ich mit einem Austritt vor langer Zeit ja zum Glück beiseite legen konnte, belasten würde, nicht, dass ich mir Sorgen um die versexualisierung unserer Jugend machen würde – ist sie ja eh schon – nein: eigentlich ist mir die Sache „scheissegal“! Und auch wenn ich mich hier ellenlang darüber auslasse * (siehe Anmerkung unten), erscheint die Ankündigung doch derart erschreckend dümmlich, unsinnig und einfach nur hochgradig blödsinnig, dass es fast schon wieder banal genug ist, um sich hier, wo denn sonst, etwas darüber aufzuregen und eine Aufnahme in meinen Promi-Blog zu erhalten.
Verschieden Medien in der ganzen Welt haben es verkündet, unter anderem ‚20 Minuten‘ (siehe: http://www.20min.ch/people/international/story/Miley-Cyrus-plant-ein-Nackt-Konzert-15673849)! Nämlich, dass unsere ja bisher eigentlich schon permanent als „Nackedei“ auftretende „Miley Cyrus“ endlich endgültig blank ziehen wolle und zusammen mit den „Flaming Lips“ und dem sich darauf einlassenden Publikum – selbst schuld wer sich hier dann echt „ne Blösse“ gibt – die Hüllen fallen zu lassen und sich im „barenaked“-Zustand mit Songs, wahrscheinlich von beiden „Künstlern“ – was aber eigentlich gar nichts zur Sache tut – beschallen zu lassen.

Dass ja – so ehrlich darf man wohl sein – schon die bisherigen Versuche von „Miley“ ihre Nippel und Nacktstellen ins öffentliche Licht zu stellen, eher bemühend und peinlich waren, ist eine Sache, aber dass sie jetzt wirklich das Gefühl hat, dass sich irgendjemand um das Aussehen ihrer vollständigen Titten und Schamgegend schert, erinnert an erschreckende Selbstüberschätzung. Es ist scheinbar leider wirklich so, dass die Dame offenbar ein heillos verwöhntes und sich massiv überschätzendes Gör mit viel zuviel Erfolg, Anerkennung und Geld ist, welches sich damit und ihrer Macht unbedingt und bedingungslos in den Medien halten möchte. Es soll mir hier übrigens keiner kommen und die Meinung vertreten, dass dies ein wahnsinnig kluger Werbeschachzug sei und ich keine Ahnung habe!!! Das mag zwar sein, aber sorry: Ich glaub euch nicht, dass irgendjemand das wirklich „cool“ findet, oder!?
Ich darf hier auch offen und ehrlich gestehen, dass mir das Bild – von tausenden, nackten und tanzenden Körpern, von dünn bis dick, von klein bis gross, von jung bis alt – schliesslich müssen die begleitenden Eltern der jugendlichen Fans, ja auch mitmachen, stellt euch dieses Bild für Götter vor! – vielleicht die ein oder andere schlaflose Nacht bescheren wird, aber „what the fuck!“ da gab’s auch schon ähnlich schlimmes das mich wach hielt!!!
Alles in allem gebe ich hier natürlich nur eine, nämlich meine, Meinung zum Besten und was ihr darüber denkt, ist euch vollkommen selbst überlassen. Deshalb mag es auch den ein oder anderen unter euch geben, der diese Aktion „geil“, „unbedingt notwendig“ oder einfach nur „cool“ findet, aber seien wir ehrlich: Dafür müsste die Person, welche sich darauf einlässt ja auch irgendwie „cool“ sein und können das „Miley“-Fans überhaupt sein? Meine Meinung kennt ihr, eure dürft ihr gern kundtun, aber seid nicht allzu traurig, wenn ich mich nicht über jeden „aber die Miley ist doch die Allerbeste“-Kommentar äussere! Da könnte das Älterwerden, so hoff ich doch zumindest, von sich aus eine regulierende Wirkung erfüllen!
In diesem Sinne: Viel Spass denen, die sich das in irgendeiner Form dann wirklich antun und danke denen, die irgendeinen Sinn in meinem „Geschreibsel“ sehen! Cheers!
* Dass dem so ist verdankt ihr 1. der Tatsache, dass ich meinen Blog wieder etwas aktivieren möchte, 2. Dem Umstand, dass es leider wirklich immer dümmer auf dieser Welt zu und her geht und 3. Dem Umstand, dass mir „Miley“ (je nackter desto doller!), „Justin“ (bezüglich allem!), „Taylor“ (wollen wir noch singen oder hören wir hier auf!) und wie sie Alle heissen, mit ihren dümmlichen Aktionen, die ja echt nur auf Aufmerksamkeit und Öffentilchkeit aus sind, echt „auf den Sack gehen“, aber da bin ich wohl kaum Alleine!

Swiss Music Award 2014

März 9th, 2014 | Allgemein | No comments   

Tja, was war denn das nun ganz genau?

Irgendwie erschienen mir die SMA’s, Ausgabe 2014, als etwas gar bemüht lustig, vor allem im ‚side program’, ansonsten vor allem als etwas langweilig, was auch die Live-Acts betraf, und ganz generell als Veranstaltung ohne wirkliche Höhepunkte, weshalb ich mir hier auch etwas schwer tue, einen vernünftigen Einstieg zu finden.

Denn selbst DJ Antoine konnte dieses Jahr keinen Glanzpunkt setzen, auch wenn sein, diesmal aber eben nur in schwarz gehaltener, Anzug ganz schön funkelte.

Dafür war, wie schon vorher erwähnt, der Einstieg mit den paar „roter Teppich“ – Einspielern, und dem „Hallo-Stadion“ (wow, ist das ein Bringer!)-Interview ein gefundenes Fressen für erste Lästereien und den ersten „meine Nerven“ Gedanke. Wie unsere beiden Jungmoderatoren-Paare einerseits ein aufregend „dümmliches“ Interview mit ‚Bligg’, DJ Antoine’ und ‚Steff la Cheffe’ führen konnten, und andererseits auf dem, dem Anlass entsprechend, roten Teppich auftraten war na ja: „sehr kleines Kino“! Anna Rossinelli „stolperte“ als erste über den Perser in rot, die allseits beliebten und genauso langweiligen ‚77 Bombay Street’ durften hinterher stolpern und nichtssagend aus dem Bild purzeln, während unsere ‚SSDSDSSWEMUGABRTLAD’ (man korrigiere mich, wenn es nicht stimmt!)-Gewinnerin sogar ihren freien Abend opferte um bei den SMA’s 2014 dabei zu sein, obwohl auch das den Anlass nicht wirklich zu einem echten „Event“ erhob.

Und was war da noch?

Neben den allseits erwarteten, aber damit nicht unbedingt richtigen, Gewinnern, wie Bastian Baker, Bligg und Yokko, durften dann auch noch Luca Hänni, für die aufregendste Abendgarderobe, Eluveitie, für die beste Live-Performance, übrigens: ein wirklich fast schon „grosser“ Schritt für die Schweiz, und Mr. DaNos, mit goldenen Sportsneakern, einen Stein mit nach Hause nehmen. Die aufgesetzte und ach so mitreissende und publikumsnahe Preisübergabe an ‚Bligg’ im, natürlich ausverkauften, Volkshaus, traf genau in die Eingeweide und hinterliess, mit den ausführlichen Aufzählungen aller an ‚Bligg’s neuem Epos und Erfolgsalbum beteiligten Menschen, einen der Lustlosigkeit nahen Zuschauer in die „Warteschlaufe“ bis zum nächsten Höhepunkt!

‚Sunrise Avenue’ – neben einigen weiteren ausländischen Showacts, deren Namen mir aber weitgehend schon wieder entfallen sind – waren zwar noch nie meine Lieblingsband, sind aber immerhin sympathisch, unprätentiös und in keiner Art und Weise anbiedernd, was unsere „Stars“ als „the way to be“ leider noch nicht begriffen haben, und verdienen damit meinen höchsten Respekt!

Aber die noch „geileren Sieche“ waren, und damit noch mehr Respekt verdiente sich, wie meistens, wenn sie sich überhaupt „bliggen“ lassen (auch ich hab meinen Bringer!), unser aller „Züri West“, inkl. Beteiligte bei Ankündigung, Laudatio und kleiner Ehrung. Fredy Bickel, als Zürcher eigentlich eher ungeeignet für diesen Job, gab sein bestes im Vorfeld, Reeto von Gunten tat, meiner Meinung nach  als Einziger in höchst professioneller und überzeugender Art, das Notwendige, um diese Sendung nicht vollends „den Bach ab zu schicken“, und präsentierte uns in einer eloquenten, sprachlich gewandten und höchst amüsanten Laudatio die wohl einzigen und wirklichen Popstars des Landes: ‚Züri West’!Dass Kuno im Anschluss mit einer an Kürze und inhaltlich an Stringenz kaum zu überbietenden Dankesrede dem Vorredner in nichts nachstand, erhob diesen Augenblick, inkl. des nachfolgenden kleinen YB/Steff la Cheffe-Gesangs-Intermezzos, zum Höhepunkt des Abends, welchen wir hiermit den Beteiligten ehrfurchtsvoll verdanken, Merci!

Tja, und das war’s ja dann eigentlich schon fast, ausser dass ‚Bligg’ nochmals einen Stein bekam, wir noch ‚Gotthard’ ertragen mussten und das Feuerwerk das Dach des „Hallo-Stadions“ (Schenkelklopfer!!!) etwas angesengt hat.

Deshalb bleibt mir eigentlich nichts mehr ausser: Danke zu sagen für einen mässig spannenden Fernsehabend, eine in keiner Weise innovative oder aufregende Preisvergabe und viel unnötiges „BlahBlah“! Aber seien wir ehrlich: haben wir was anderes erwartet?

Aber halt, eins noch zum Abschluss: Wie es kam, dass Bastian Baker, Dominique Rinderknecht, Luca Hänni und Steff la Cheffe ein und demselben Coiffeur vertrauten, wird mir noch lange ein Rätsel bleiben!

Vielleicht hält uns ja wenigstens diese Frage bei der Stange bis zum nächsten Jahr?!

In diesem Sinne Danke und bis bald

Euer Alpenblög-ler

Alpenblög – auch das noch!

April 1st, 2013 | Allgemein | 2 comments   

Warum nur ein weiterer Blog?

Und dann noch von einem „Hinterwäldler“ aus den Bergen!

Halt, Stop!:

Denn dieser Blog „huldigt“ und befasst sich mit all den A, B oder C Promis aus dem Kultur, Sport, Gesellschafts & Politik-Bereich, welche sich im Dickicht der Cüpli- und Häppchen-Events mehr oder weniger „zum Affen“ oder einfach eine „ganz schlechte Falle“ machen, sich im ein oder anderen „Fettnäpfchen“ die ‚Manolo Blanik’s durchnässen oder im „Paragraphenwald“ weder ein noch aus wissen und sich damit ins „Souterrain“ der nationalen und internationalen Fernseh- und Zeitungs-Medien katapultieren.

Das darf doch bestimmt seinen Platz beanspruchen, oder!?

Auf dass wir noch lange unsere Freude an diesen Geschichten haben werden!

Euer Alpenblög-ler