Alpenblög

Doris Fiala oder: wie oder was ist hier eigentlich genau los?!

Die Welt ist ja unterdessen voll von Plagiaten: Florian Ast verkauft sein Hanery Amman-Cover als eigenen Song, jeder zweite Weltstar seine „lesbisch/schwule Küsserei“ als Beitrag für den Weltfrieden und jeder Hollywood-Haudegen die 3. Auflage eines Klassikers als die einzig wahre Ware und überhaupt!

Aber auch bei uns wird im kleinen „plagiert“ – oder wie heisst das dann genau Frau ‚Tages-Woche’? Während Baschi Dürr seinen Waschtag als Beitrag zur „Emanzipation der Männer“ und irgend jemand die Öffnung zum Rhein als einzigen Weg zur echten urbanität Basel’s verkauft, mussten wir vor kurzem von einem echten Plagiats-Vorwurf auf höchster Ebene zur Kenntnis nehmen: Frau Fiala – ihres Zeichens FDP-Nationalrätin – hat gemäss Recherchen in einer Abschlussarbeit, welche ihr ja offensichtlich weder einen Abschluss, noch einen Doktortitel, geschweige denn mehr Einfluss in der Politik oder im Leben generell gebracht hat, offensichtlich einige Passagen von jemand anderem abgeschrieben.

Tja, was sagen wir denn da zu Herrn Mörgeli und seinen Studenten, die für einen dann wirklich echten Doktortitel nichts anderes tun mussten, als irgendwelche Texte selber oder halt von realen Übersetzern in ein mehr oder weniger verständliches Deutsch bringen zu lassen und dazu nicht einmal eine eigene Meinung, geschweige denn eine Interpretation zu verfassen oder zu haben brauchten.

„Ein easy job, wo tierisch rentiert!“ würde Herr Huber (Uups: ein Plagiat!) da sagen und wir: man hackt hier auf einer Dame herum, die sich zwar vielleicht etwas „dümmlich“ verhalten und zuwenig eigene Recherchen betrieben hat, aber damit weder mich, dich noch irgend jemand anders gross betrogen oder übervorteilt hat.

Ist das wirklich die Aufregung nötig und das, was die Welt in Bewegung hält?

Ich denke, dass wir, solange wir die Sachen mit Herrn Mörgeli: Betrug bei Doktorarbeiten, schlechte Führung seiner Abteilung mit anschliessender Kündigung und weitere Kleinigkeiten, nicht gelöst haben, brauchen wir uns über derartige Kleinigkeiten wirklich keine grossen Gedanken zu machen.

Ich würd sagen, wir lassen Frau Fiala weiterarbeiten oder legen ihr, aber nur im Doppelpack mit Herrn Mörgeli, einen schnellen, schmerzlosen und endgültigen Abgang ans Herz!

Wenn ich ehrlich bin, würd ich Frau Fiala als „Bauernopfer“ gerne hergeben, wenn wir damit den Herrn Mörgeli „mitentsorgen“ könnten!

Soviel „kurz die Welt retten“, mit sowenig Einsatz bekommt man ja selten!

In diesem Sinne: Möge Fiala weiterarbeiten oder auch nicht und Mörgeli hoffentlich irgendwann seine Unfähigkeit, Unehrlichkeit und generelle „pain in the ass“-Art endlich einsehen, dann haben wir den „Fünfer und’s Weggli“, was ja auch nicht schlecht ist!

Euer Alpenblög-ler

 

Warum ein Blog mit Lästereien über die Promis dieser Welt?

Klar ist damit auch der Gedanke an meine ‚15 minutes of fame’ verbunden, aber nur periphär!

Und natürlich ist die Tatsache, dass ich nicht oder nie so berühmt war, wie die armen Menschen in meinen Kolumnen, unübersehbar und könnte als Motiv ebenso hinhalten.

Aber eigentlich denke ich, dass es ganz banalere Gründe gibt!

Zum ersten habe ich vor drei Jahren der Stadt und damit dem regionalen Promi-Leben in und um Basel – also Phil & Tanja Dankner, Caroline Rasser, Nubja, Bo Katzman, Raphael Blechschmidt, Tamara Wernli, Dani von Wattenwyl, Almi & Salmi, der „Müller/Avo-Session“, dem ‚Tattoo’ und vielem mehr, wobei mir da die Kaserne, die qpl oder das Floss doch am meisten fehlen werden – „den Rücken gekehrt“ und bin in ein kleines (120 Einwohner ist doch schon sehr klein, oder?!) Dorf in der Surselva gezogen, wo ich ein kleines B&B mit Café-Bar, hauptsächlich für Wanderer, Velofahrer, Langläufer und Einheimische und natürlich unsere Hausgäste, betreibe.

Dass damit auch der direkte Kontakt und Einblick in die Welt der „Schönen und Reichen“ eher weniger stattfindet, ist ja wohl klar. Denn viel mehr als das regionale Kultur und Gesellschafts-Treiben & Geschehen, wie ein paar Tage Fasnacht, eine Neujahrs-Festivität (2012 übrigens mit „Francine Jordi“), einige dörfliche Theaterbühnen und diverse Schlager-, Motto und sonstige Feste, mit nur selten nationalem oder gar internationalem „touch“ in Form eines Gastes, sind hier oben nun einfach mal nicht zu erwarten. Gut ein paar Kinos und diverse Vereinsaktivitäten gibt’s natürlich auch noch.

Aber halt: Nicht vergessen zu erwähnen möchte ich natürlich das ‚Open Air Val Lumnezia’, welches nah bei uns und wohl am schönsten Festivalplatz der Schweiz stattfindet und Jahr für Jahr internationale und nationale Highlights der Rock, Indie, HipHop und Popszene präsentiert. Aber das sind halt auch nur 2 Tage und damit etwas wenig Zeit, um dort immerhin mit der musikalischen High-Society in Kontakt zu treten.

Tja, und was bleibt einem da anderes übrig, um diese Welt nicht völlig aus den Augen zu verlieren?, als Fernsehen und ich sage euch: von dem gibt’s hier genauso viel wie bei euch in der Grossstadt!

Also zappe ich mich dort durch die Welt & Heime, Events & Auftritte, Berichte & Specials, Gross-, Greuel- und Missetaten und alle weiteren Bosheiten der „Mehrbesseren“ und lästere von hier aus genauso gut wie früher aus dem städtischen „Gärtchen“.

Und weil mir, ich gebe zu auch vor allem bei der schweizerischen A-Z – Prominenz, die „Lobhudelei“, „Wichtigschreiberei“ bis fast zur „Heiligsprechung“ immer wieder recht suspekt, bzw. massiv übertrieben erscheint, kann ich mir die blöden Sprüche einfach nicht verkneifen, was nun, und je nach Ansicht des Konsumenten zum Glück oder halt eben weniger, zu diesem, meinem ur-eigenen ‚Alpenblög’ geführt hat.

Feedbacks, Kritik und andere Meinungen werden übrigens sehr gerne gelesen und entgegen- und hingenommen. Denn, wer austeilt muss auch einstecken können.

Aber ACHTUNG: bei all meinen vielleicht „böse scheinenden Worten“, bitte ich euch eines nie zu vergessen: das ganze ist immer auch mit einem Augenzwinkern, einer Prise Selbstironie, Sarkasmus und vielen Anteilen von „britischem Humor“ gemeint.

Auf gute Unterhaltung

Euer Alpenblög-ler

 

Ja ist denn das die Möglichkeit?

Jetzt wurde doch glatt bei Baschi Dürr eingebrochen, wobei allerdings noch unklar ist, worauf es die Täter denn überhaupt abgesehen haben.

Die Tat einer durch und durch verkommenen Gesellschaft?

Vielleicht, aber könnte man nicht mal von der Vorstellung wegkommen, dass solche Menschen immer kriminelle Absichten hegen und von reiner Gier getrieben sind? Denn wäre es nicht vielleicht denkbar, dass die „Täter“ von der „Zwickmühle“, in welcher sich  Basel’s neuester Regierungsrat befindet, wussten und ihm nur zur Seite stehen und helfen wollten.

Wir wissen ja alle, dass das mit dem freitäglichen „Wäsche waschen“ in seiner Position wohl kaum einzuhalten ist und sich bei Baschi zuhause unterdessen bestimmt Berge von dreckiger Wäsche stapeln dürften, schliesslich muss man in diesem Amt auch ständig präsentabel daherkommen und damit einiges mehr an Kleidungswechsel vollziehen müssen, als der Normalbürger.

Und darum mein Gedanke: Vielleicht wollten die „Mainzelmännchen“ dem Herrn Dürr ganz einfach etwas zur Hand gehen und das „Problem bei der Wurzel packen“. Dass sie sich auf der Suche nach der Waschmaschine eventuell etwas verlaufen haben, kann ja vorkommen, aber dass man hier gleich böse Absicht unterstellt, scheint mir schon etwas vorschnell „aus der Hüfte geschossen“! Und wer weis, vielleicht wurde ihnen beim Anblick des „Problems“ bewusst, dass Nachbarschaftshilfe doch sehr anstrengend sein kann, worauf sie sich auf die doch einfachere Variante des stehlens zurückbesonnen haben. Wenn man denn schon mal da ist!

Na ja, die Zeit & Untersuchung wird zeigen, ob hier nur vorschnell über die „Stränge geschlagen“ wurde, oder wirklich ein weiteres unverfrorenes Verbrechen geschehen ist.

Wir bleiben dran!

Euer Alpenblög-ler

 

Basel macht einen auf dicke Hose!

Lang ist’s her, seit meinem letzten Besuch in der Kulturstadt Basel!
Aber gestern wurde er mal wieder Tatsache und schon die Anfahrt war ein Erlebnis. Sintflutartige Regenfälle ab Rheinfelden, Stau auf der ganzen Linie ab Pratteln, über Birsfelden, St. Jakob und auch am den Bahnhof war kaum ein durchkommen.

So ist das halt mit der unbeschränkten Mobilität im Stadtgebiet. Aber egal: irgendwann – nach 2 Std. von Cumpadials bis Rheinfelden und nochmals fast 2 ab Rheinfelden bis ins Neubad – bin auch ich angekommen und abends ging’s dann auf die Gasse.

Nach einem Kurzbesuch in der zwar gähnend leeren, aber schön gemachten neuen Weinbar vom ‚rubino‘, ging’s auf einen Versuch in’s ‚Consum‘, was beim Versuch blieb, da dieses Lokal im Gegensatz zum Vorgänger übervoll und mit auf Platz wartenden „urbanen Cowboys“ gespickt war. Deshalb auf eine runde durch’s Kleinbasel: irgend eine neue Bar in der Utengasse war zwar schön anzuschauen, aber genauso voll und das Volkshaus, sehr düster und dunkel, nicht einladend genug, weshalb wir dann im ‚da Francesca‘ landeten, wo’s zwar sehr laut war, wir aber immerhin einen freien Tisch ergattern und damit unser Bedürfnis nach Essen abdecken konnten.
Gut war er, der Anti-Pasti – Teller, gut auch der Wein und typisch die eher links-alternative Besucherschaft, die mit dem ständigen Bedürfnis, sich über „Gott und die Welt“ auszutauschen, wichtige Erkenntnisse über Politik oder ähnliches loszuwerden, und „gescheite“ Weisheiten an den Mann/die Frau bringen zu wollen, natürlich zum latent hohen Lärmpegel beitrug.
„Herzig“ war dann auch das Pärchen, welches sich, mangels Alternativen, an unseren Tisch gesellte. Er, ein richtig verklemmter ‚Kunstgewerbeschule‘-Studi, der vor Angst, bei der attraktiven Asiatin nicht landen zu können, kaum einen geraden Satz hinbekam, aber doch ständig versuchte die Unterhaltung in Schwung und sie „bei der Stange“ zu halten.

Auf Grund des Bedürfnisses nach Tapetenwechsel, bekamen wir das Resultat seiner Bemühungen nicht mehr bis zum Ende mit, aber wir hoffen für ihn und auf das Beste.

Mit gefülltem Magen ging’s weiter in den ‚Salon rouge‘, genauso voll und auf einen Versuch in die ‚Kaserne‘, bzw. die ‚Parterre‘-Bar, was aber ebenfalls nur im Versuch endete, weshalb wir noch auf einen Sprung in die ‚3-König’s-Bar vorbeischauten, welche aus Prinzip für „Yuppie-Feeling“ bekannt, aber trotzdem gemütlich und meist nicht ganz so voll ist.
Aber das steife Gehabe der Bar-Crew und die Jovialität der mehrbesseren Gesellschaft kam mir dann doch etwas quer in den Hals.

Das i-Tüpfelchen war dann aber der neureiche Sohnemann, der betrunken und mit Kollege im Schlepptau an die Bar steuerte, sich einen völlig neuartigen Gin-Drink kredenzen liess und dann einen auf „der ist aber wirklich gut und hab ich so noch nie besser getrunken“ – obwohl er  das Teebeutelchen längst hätte rausnehmen sollen, von wegen zu lange ziehen lassen – und quasi „Kolleg“ mit dem Bartender machte. Aber eben: Hauptsache cool bleiben und wichtig wirken! Der Kollege blieb mit seinem banalen Bier dann fast etwas blass, wohingegen der Möchtegern-Proll ja schon einen auf „dicke Hose“ für zwei machte!
Da der Abend, bzw. der Tag langsam lang wurde und das Tram als Beförderungsmittel für „Normalos“ immer noch die beste Variante darstellt, entschieden wir uns für den Ab- und Heimgang.
Aber auch da war das städtische Leben noch voll im Gange, was uns mit einem Quartett angetrunkener und pöbelnder Jugendlicher bewusst gemacht wurde.
Eigentlich hätten wir den einen für sein dummes Proll-Gehabe und Abfall umherschmeiss-Aktion und das abfällige Ausländergehetze – wobei anzumerken ist, dass er bestimmt auch kein „waschechter“ Schweizer war – links und rechts „abwatschen“ sollen, aber das verbat uns dann doch unsere Altersweisheit – und der erst kürzlich bekanntgewordene Bundesgerichts-Entscheid, wonach man auf einen Stinkefinger hin mit Prügel auf der einen und der Reduktion der Krankentaggelder auf der anderen Seite rechnen und leben muss – weshalb wir uns am einigermassen gescheiten und sich gegen die „Ausländer-Hetze“ stellenden Statement der vernünftigen jungen Dame im Schlepptau des Prolls labten, um ruhig zu bleiben.
Fazit der Geschichte: Die älteren Alternativen reden nach wie vor so, wie wenn sie die „Weisheit mit Löffeln gefressen hätten“, die mitteljungen Künstler sind nach wie vor etwas sehr „verdruckt“ und die ganz jungen, reichen und schönen machen noch immer einen auf „dicke Lippe“ oder dann auf überheblich, wichtigtuerisch und einfach nur saudumm!

Also: alles noch beim Alten im „alten Rom“, da sind wir doch beruhigt!
Euer Alpenblög-ler

 

Ich ein Bünzli!?

Aber klar doch und wisst ihr was: es tut überhaupt nicht weh!

Aber zurück zum Anfang:

Die ‚Tages Woche’ hat sich in ihrer letzten Ausgabe dem Thema an- und es aus diversen Blickwinkeln aus aufgenommen. Und was war deren Quintessenz aus den verschiedenen Einblicken?

Ein Bünzli bist du, wenn du im ‚Coop’, das Trenndings hinter deine Einkäufe stellst, noch schlimmer, wenn es auch noch in einem rechten Winkel zum Band steht, wenn du einen trendigen Mehrtage Bart trägst, wenn du einen Schrebergarten besitzt, wenn du ein Sparkonto hast, wenn du über trinkende Jugendliche herziehst usw. usf.

Und wisst ihr was?: das meiste trifft auch auf mich zu! Ich lege im ‚Coop’ eigentlich fast immer den Warentrenner – danke ‚Tages Woche’ für diesen Fachbegriff – auf’s Band, immerhin meist nicht ganz rechtwinklig, trage Ende Woche fast immer einen 7-Tage Bart, habe zwar keinen Schreber-, aber immerhin einen Gemüse und Blumengarten, natürlich ein Sparkonto dessen Höhe zwar immer etwas nach oben, gut!, oder nach unten, weniger gut!, schwankt und motze ab und zu auch über trinkende Jugendliche, wie einer meiner letzten Blögs schon gezeigt hat, allerdings nur, wenn sie sich absolut daneben benehmen und eigentlich links und rechts abgewatscht gehörten.

Dazu kommen bei mir noch weitere „Verbrechen“, wie Clogs, Birkenstock Hausschuhe und ähnliches, übrigens auch für unsere Hausgäste, ein, nein sogar zwei Auto’s, ein Cheminée in der Bar/im Wohnzimmer, Fussball am Sonntag-Nachmittag usw. usf.!

Verzichten konnte ich bisher jedoch auf Kirchenbesuche am Sonntag morgen – aus Überzeugung – Autowaschen am Samstag morgen – ebenfalls aus selbigem Grund, aber auch weil es am Samstag Nachmittag schon wieder dreckig wäre – und die ausländische Putzfrau, da ich das genauso gut selbst machen kann und mir dabei auch „kein Zacken aus der Krone fällt“, würde jedem anderen übrigens auch nicht.

Na ja, soweit mal die Fakten, Tatsachen und Infos.

Aber was lernen wir daraus? Dass spannende Themen auch nicht auf der Strasse liegen, die eigene Wahrnehmung eh die einzig richtige ist, mir das ganze Getue eh ein bisschen „am A… vorbei geht“, da gar nicht so wichtig, und ansonsten wohl kaum viel mehr, als dass es gar nicht so schlimm ist, bünzlig zu sein, auch wenn ich dabei vom urbanen, trendigen und young, urban, professional –en Publikum schräg angeschaut, mit meinem Wohnort ausserhalb der kulturellen Hauptstädte wie Basel oder Zürich eh als „Hinterwäldler“ benamst und ohne Job auf der Teppichetage einer non-profit – oder eines inter/kulturellen, sozialen oder alternativen Vereins, bzw. Organisation eh kaum ernst genommen werde.

Doch glücklicher würde mich das „Dazugehören“ wohl auch nicht machen, vielleicht ist das pure Gegenteil, nämlich als „Landei“ zu leben, in ein paar Jahren ja sogar wieder so trendy, dass ich vor Anfragen zu Vorträgen über das „Leben danach“  mir doch noch die eigene Teppichetage bauen kann, wobei: auf Holz läuft’s sich doch eigentlich noch besser!

So far, so good for this one!

Euer Alpenblög-ler

 



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